Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklärst du dich mit dem Einsatz von Cookies (auch von Drittanbietern) einverstanden. Weitere Informationen OK, schließen

  Impressum | Privacy | © 2005-2017 senso.bz  
ITALIANO AGB

















keywords
keywords
Allen Völkern diente die Feuerstelle als Aufenthaltsort. Noch heute ist bei den Bauern die Küche mit der zentralen Feuerstätte der Mittelpunkt des Wohnens geblieben. Die offene Herdstelle war allerdings hinsichtlich der gewonnenen Heizkraft recht unwirtschaftlich. Es musste nach Wegen gesucht werden, das zur Verfügung stehende Brennmaterial besser zu nutzen.

So entwickelte sich zunächst der so genannte Lehmbackofen, der auch zugleich als Wärmespender diente. Aus diesem Ofen entwickelte sich der Kastenofen, der meist aus Feldsteinen und Lehm errichtet wurde. Nach geschichtlichen Überlieferungen sollen ungefähr um das Jahr 700 zum ersten Mal Töpfe (heute würde man sie Schüsselkacheln nennen) in Lehmöfen eingebaut worden sein.

Wahrscheinlich erkannte man damals schon, dass man durch den Einbau der Töpfe die Heizfläche vergrößern konnte und eine schnellere Wärmeabgabe erzielte. Auch die im 15. Jahrhundert gesetzten Öfen wurden in den meisten Fällen mit Töpfen oder so genannten Schüsselkacheln versehen. Saubere Fugenarbeit gab es noch nicht. Der Zwischenraum von Topf zu Topf wurde mit Ziegeln oder Lehmbrocken ausgefüllt.

Erst später begann man mit dem "Zuschleifen" der Kacheln und der Herstellung von flachen Kacheln, wie wir sie heute kennen. Die Öfen bestanden aus einem viereckigen Heizraum auf den man ein Lehmgewölbe setzte. Die Feuerräume waren so groß, dass der Maurer bequem in die Feuerstelle klettern konnte. Züge waren in diesen Öfen noch keine vorhanden.

In den weiteren Jahren veränderte sich das Aussehen der Kacheln und damit der Kachelofen. Die ersten glasierten Kacheln waren grün, erst später wurden andere Glasurfarben verwendet und Reliefs eingearbeitet. Interessant ist, dass bereits 1350 die Öfen auf kunstvollen Füßen standen.
Im 17. Jahrhundert fanden Kachelöfen eine weite Verbreitung und dienten nicht nur als Wärmespender sondern auch als Schmuck für den Wohnbereich.


Kachelöfen haben sich bis in die heutige Zeit als gesunder Wärmespender und Mittelpunkt des Wohnens erhalten.
keywords
keywords
1. Ende 16. Jh.
Anger, Fayenceofen mit Fabeltieren

2. 1760
Pallaus, Kachelofen

3. 1762
Fischburg, Ofen



Klicken Sie auf die Fotos um sie zu vergrößern!

Prosch Keramik · Kachelöfen
I-39040 Schabs · Gewerbezone Förche 22 · Tel. +39 329 3018901 ·